zwei Geschäftsfrauen am Laptop

Webseite statt Instagram

Du steckst viel Herzblut in deinen Instagram-Account. Du postest, beantwortest Nachrichten, drehst Reels – und trotzdem hast du manchmal das Gefühl, dass das alles auf wackligem Boden steht. Dieses Gefühl trügt nicht.

Vielleicht fragst du dich gerade: Brauche ich als Selbstständige überhaupt eine eigene Website? Reicht mein Instagram-Account nicht aus? Und was kostet mich das am Ende?

Genau diese Fragen beantworte ich dir hier – ehrlich, ohne Technik-Kauderwelsch und mit einem realistischen Blick darauf, wie klein der erste Schritt sein darf.

Reicht ein guter Instagram-Account nicht aus?

Kurz gesagt: für den ersten Kontakt ja, für dein ganzes Business nein.

Stell dir vor, du baust ein wunderschönes Haus – aber auf einem Grundstück, das dir nicht gehört. Von heute auf morgen könnte der Eigentümer die Regeln ändern, die Miete erhöhen oder dich rauswerfen. Genau das ist Instagram.

Der Account gehört nicht dir, sondern der Plattform. Die Reichweite entscheidet ein Algorithmus, den niemand von außen wirklich versteht. Deine Website dagegen ist dein eigenes Grundstück: Die Adresse gehört dir, was dort steht bestimmst du. Und sie ist auch dann noch da, wenn Instagram morgen ein neues Feature ausrollt, das deine Reichweite halbiert.

Instagram ist geliehenes Land. Deine Website gehört dir.

Was passiert, wenn mein Instagram-Account gesperrt wird?

Diese Frage klingt dramatisch – bis es passiert. Wird dein Konto gesperrt oder gehackt, sind im schlimmsten Fall weg:

  • deine Follower
  • alle Beiträge, an denen du jahrelang gearbeitet hast
  • sämtliche Kundenkontakte in den Direktnachrichten
  • dein einziger Weg, überhaupt gefunden zu werden

Und zwar von einem Tag auf den anderen, ohne Vorwarnung und ohne Ansprechpartner. Wer außer Instagram nichts hat, steht dann bei null.

Warum finden mich Kunden über Google besser als über Instagram?

Weil Menschen anders suchen, als sie scrollen.

Auf Instagram bist du nur sichtbar, solange du aktiv bist. Du postest, der Beitrag läuft ein paar Stunden, dann verschwindet er im Feed. Machst du mal zwei Wochen Pause, wird es still.

Eine Website funktioniert anders. Wer bei Google nach deinem Thema sucht, kann dich rund um die Uhr finden – auch nachts, auch im Urlaub, auch an Tagen, an denen du gar nichts tust. Ein guter Text auf deiner Seite zieht Monat für Monat neue Menschen an, ohne dass du dafür jeden Tag etwas Neues produzieren musst.

Das ist der große Unterschied: Social Media kostet dich ständig Energie. Deine Website baust du einmal auf – und dann arbeitet sie für dich weiter.

Was kann eine Website, was Instagram nicht kann?

Vertrauen aufbauen im entscheidenden Moment.

Menschen kaufen von Menschen, denen sie vertrauen. Und Vertrauen entsteht nicht in einem 15-Sekunden-Reel, sondern in dem Moment, in dem jemand ernsthaft überlegt, mit dir zusammenzuarbeiten.

Genau dann schauen die meisten nicht mehr auf Instagram – sie googeln dich. Und stellen sich diese Fragen:

  • Wirkt das professionell?
  • Passt das zu mir?
  • Was genau bietet sie an – und was kostet es?
  • Wie erreiche ich sie?

Findet sich an dieser Stelle nur ein Instagram-Profil mit ein paar hübschen Bildern, bleiben diese Fragen offen. Findet sich eine klare, stimmige Website, wird aus einem vagen Interesse eine echte Anfrage.

Mirjam sitzt lächelnd am Laptop

Wie arbeiten Website und Instagram zusammen?

Hier kommt die gute Nachricht: Du musst dich nicht entscheiden.

Denk an deine Website als dein Zuhause im Netz und an Instagram als die Einladung, die du verschickst. Auf Social Media machst du auf dich aufmerksam, zeigst deine Persönlichkeit, kommst ins Gespräch. Und dann holst du die Menschen von dort ab und führst sie zu dir nach Hause – auf deine Website, wo sie alles Wichtige finden und den nächsten Schritt gehen können.

Ohne dieses Zuhause verpufft ein großer Teil deiner Social-Media-Arbeit. Menschen finden dich, sind interessiert – und dann fehlt der Ort, an dem sie landen und buchen können.

Was kostet eine eigene Website für Selbstständige?

Die Frage, die die meisten mit sich herumtragen, ohne sie laut zu stellen. Also ganz offen:

Die laufenden Grundkosten sind überschaubar – Domain und Hosting liegen für eine kleine Business-Website meist im niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat. Was den Preis wirklich bestimmt, ist der Weg, den du wählst:

  • Selbst bauen mit einem Baukasten: günstig im Einstieg, kostet dich aber Zeit und Nerven – und du bist selbst für Technik und Updates zuständig.
  • Selbst bauen mit WordPress: mehr Freiheit und besser für Google, dafür steilere Lernkurve.
  • Erstellen lassen: die größere Investition, dafür bist du raus aus der Technik und hast eine Seite, die von Anfang an auf Anfragen ausgelegt ist.

Was du nicht brauchst: eine Seite für mehrere tausend Euro mit zwanzig Unterseiten. Für den Start reicht eine kleine, klare Website völlig aus.

Du willst wissen, was auf deine erste Website wirklich gehört? Lad dir meine kostenlose 10-Punkte-Checkliste für deine erste Website herunter – so vergisst du nichts Wichtiges.

Wie lange dauert es, bis meine Website steht?

Kürzer, als die meisten denken – wenn der Umfang stimmt.

Der zeitfressende Teil ist selten die Technik, sondern die Inhalte: Texte, Fotos, die Entscheidung, was du eigentlich anbieten willst. Wer das vorbereitet hat, ist mit einer schlanken Startseite plus Angebot, Über-mich und Kontakt schnell online.

Mein Tipp: Setz dir eine Deadline und geh lieber mit einer guten Seite live, als monatelang an einer perfekten zu feilen, die nie jemand sieht.

Was muss auf meiner ersten Website drauf stehen?

Weniger, als du denkst. Für den Start brauchst du:

  • Startseite – wer du bist, für wen du arbeitest, was der nächste Schritt ist
  • Angebot – was du anbietest, in klaren Worten
  • Über mich – warum ausgerechnet du
  • Kontakt – wie man dich erreicht, ohne Hürden
  • Impressum und Datenschutz – rechtlich Pflicht, kein Optional

Das ist ein solides Fundament. Alles Weitere – Blog, Newsletter, weitere Angebotsseiten – kannst du Schritt für Schritt ergänzen, wenn dein Business wächst.

Wie fange ich an, wenn ich technisch nicht fit bin?

Genau das ist der Punkt, an dem die meisten hängenbleiben – und ihn jahrelang vor sich herschieben.

Du musst nicht zur Webdesignerin werden, um eine Website zu haben. Du musst nur eine Entscheidung treffen: entweder du nimmst dir die Zeit, es zu lernen – oder du gibst es ab und nutzt deine Zeit für das, was du am besten kannst.

Wichtig ist nur, überhaupt anzufangen. Denn jeder Monat, in dem du ausschließlich auf geliehenem Land baust, ist ein Monat, in dem dir Sichtbarkeit und Anfragen entgehen, die eigentlich schon dir gehören könnten.

Und falls du dich fragst, ob deine Startseite dann überhaupt vorzeigbar wird, auch ohne Technik-Vorwissen: In dem Blogbeitrag 5 Dinge, die auf deiner Startseite nicht fehlen dürfen zeige ich dir genau, worauf es ankommt.

Fazit: Brauchst du nun eine eigene Website?

Ja – und zwar aus drei Gründen:

  • Instagram ist geliehen, deine Website gehört dir. Ein gesperrter Account kann dich alles kosten.
  • Deine Website arbeitet rund um die Uhr, auch wenn du gerade nicht postest.
  • Sie schafft Vertrauen im entscheidenden Moment – dann, wenn jemand dich googelt und überlegt zu buchen.

Instagram ist ein wunderbarer Ort, um gesehen zu werden. Aber es ersetzt kein Zuhause. Erst beides zusammen ergibt einen runden Weg: Instagram macht auf dich aufmerksam, deine Website macht daraus eine Anfrage.

Und wenn du danach auch deinen Content in den Griff bekommen willst, ohne dir jeden Tag neu was aus den Fingern zu saugen: Der Blogbeitrag Content planen als Selbstständige zeigt dir, wie du das in zwei Stunden im Monat erledigst.

Dein nächster Schritt

Wenn du das Gefühl hast, dass es Zeit wird für dein eigenes Zuhause im Netz, aber nicht so recht weißt, wo du anfangen sollst: Genau dafür gibt es mein Startklar-Paket. Damit bekommst du eine klare, professionelle Website, die zu dir passt – ohne technisches Kopfzerbrechen und ohne dass du dich mit WordPress herumschlagen musst.

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